Diskussion im Kleist Forum Frankfurt (Oder): 
Vom Gemeinschaftsgefühl zur Spaltung. Mit Timm Beichelt.

© Bürgerbühne im Kleist Forum Frankfurt (Oder)

28. Januar 2021
mit Timm Beichelt

Die Zustimmung der Bevölkerung zu den Anti-Corona-Maßnahmen in Deutschland ist weiterhin hoch. Viele Bürger*innen befürchten sogar, dass die aktuellen Maßnahmen nicht ausreichen. Auf der anderen Seite wurden auf sogenannten Hygiene-Demonstrationen unter anderem gegen die Einschränkung der Grundrechte durch die aktuellen Auflagen protestiert. Das breite politische Spektrum gibt auch antidemokratischen bis hin zu politisch extremen Haltungen Raum im Diskurs um ein gesellschaftliches Zusammenleben in Krisen-Zeiten. Inwiefern verändert die Corona-Krise die gesellschaftliche und politische Landschaft und ihre Diskurse? In welchen Bereichen kann die politische Partizipation von diesen Umständen vielleicht sogar profitieren? Und was können wir tun, um das Vertrauen in politische Institutionen wieder zu stärken?

Mit diesen Fragen beschäftigte sich die erste Ausgabe der neuen Gesprächsreihe Vordenken. Nachdenken. an der Bürgerbühne des Kleist Forums in Frankfurt (Oder) am 3. Dezember. Zwischen November 2020 und Ende Februar 2021 steht die Reihe ganz unter dem Vorzeichen der Corona-Pandemie. Unter dem Motto „Stillstand und Umbruch“ wird aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven über die Herausforderungen, Chancen und Veränderungen in und durch die gegenwärtige Krise gesprochen. Der IFES-Leiter Timm Beichelt diskutierte gemeinsam mit Hannes Langer von der Bürgerbühne und dem Rechtsanwalt und Krimi-Autor Bernd Hesse das Gemeinschaftsgefühl der Menschen, aber auch die politische Spaltung der Gesellschaft während der Krise.


Timm Beichelt studierte Politikwissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Slawistik in Heidelberg und Paris und promovierte an der Universität Heidelberg zum Thema „Demokratische Konsolidierung im postsozialistischen Europa“. Er ist Professor für Europa-Studien und leitet den Studiengang Master of European Studies sowie das Institut für Europa-Studien (IFES) an der Europa-Universität Viadrina. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf Ost-Europa.

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